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Emulgatoren

Emulgatoren

Emulgatoren

 

Emulgatoren werden überall da eingesetzt, wo Öle mit Wasser gemischt und über eine längere Zeit eine stabile Mischung (Emulsion) bilden müssen. Unter normalen Umständen sind Wasser und Öle nicht mischbar, erst der Emulgator verbindet die Stoffe.

 

Die am längsten bekannten pflanzlichen Emulgatoren sind Seifen, also die Natriumsalze (Soda => Sodium) und Kaliumsalze (Pottasche => Potassium) der unterschiedlichen Fettsäuren. So erklären sich die Begriffe Sodium Olivate/Palmitate/Stearate oder Potassium Olivate/Palmitate/Stearete als pflanzliche Inhaltsstoffe in unseren festen und flüssigen Seifen sowie als Bestandteile von Feuchtigkeitcremes, Trockenöle und Bodylotions. Feste und flüssige Seifen gehören nach wie vor zu den Emulgatoren, die der Physiologie der Haut am Nächsten kommen.

 

Die Hautverträglichkeit von festen und flüssigen Seifen mit den entsprechenden pflanzlichen Hauptbestandteilen (Olivenöl, Palmöl, Kokosöl, Arganöl, Sheabutter) ist erheblich besser als synthetische Emulgatoren. Zur Hautreinigung (Gesicht und Körper) sind seifenbasierte Produkte bis heute unverzichtbar. Wesentlich ist allerdings das Herstellungsverfahren.