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Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe

Konservierungsstoffe

 

Die Aufgabe von Konservierungsstoffen in Körperpflegeprodukten ist es, diese haltbar zu machen und zu verhindern, das diese durch Keime, Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen verderben (konservierende Eigenschaften im Produkt).

 

Mineralölbasierte Konservierungsstoffe: Parabene und Co.

 

Methylparabene, Prophylparabene und Butylparabene (Inhaltsstoffe INCI) sind die Standardvertreter unter den Konservierungsstoffen. Meist werden mehrere mineralölbasierte Konservierungsstoffe zusammen verwendet, da jeder Stoff für sich nicht in gleicher Weise auf alle Keimfamilien im Produkt wirkt. Sie haben den Vorteil, das sie quasi als Abfallprodukte der Mineralölindustrie kostengünstig in 80% aller Kosmetikprodukte einsetzbar sind. Neben den erwünschten konservierenden Eigenschaften im Produkt haben Parabene einen deutlichen Nachteil. Die Konservierungseigenschaft wird auch dann noch fortgesetzt, wenn das Produkt auf die Haut aufgetragen, von dieser aufgenommen, mit dem Blut im Körper verteilt und in den Hauptorganen gelagert worden ist. Parabene werden nicht, anders als pflanzliche Fettsäuren, von der Haut aufgenommen,  verarbeitet und "verstoffwechselt". Die Konservierungskraft von Mineralölen ist so stark, dass die normalen Stoffwechselprozesse der Haut behindert und sogar gestört werden können. Auch stehen Parabene in Verdacht, Allergien und Krebs auszulösen.

 

Pflanzliche Konservierungsstoffe: Vitamin A, C und E

 

Im Gegensatz können pflanzliche Öl ranzig werden, inbesondere wenn sie einen höheren Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben. Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E sind natürliche Konservierungsstoffe und wirken als Antioxidantien (Radikalenfänger). Diese Vitamine sind in der überwiegenden Zahl unserer Naturkosmetik Produkte enthalten. Sie haben sowohl konservierende Eigenschaftenund werden von der Haut aufgenommen und "verstoffwechselt".